Hengstpräsentation der Hengststation Hoher Fläming

30.03.2014
Vorschaubild zur Meldung: Hengstpräsentation der Hengststation Hoher Fläming

Neben den Hengsten der Station „Hoher Fläming“ waren auch zahlreiche andere Zuchtställe angereist, um auf der Station der Dörge & Fischer GbR ihre Hengste zu zeigen. Vom schweren Rheinisch-Deutschen Kaltbluthengst Contador der Brücker Agrar- und Landwirtschafts GbR über weltberühmte Dressurhengste, wie Briar, den die MVS Pferdezucht neben anderen Dressur-Talenten mitgebracht hatte, über den Vollbluthengst Airman der Familie Deparade bis zu den Dallgower Ponyhengsten von Detlef Schwolow war auch das Gestüt Bonhomme mit den beiden Hengsten Fiderdance und Don Dynamo vertreten. Begrüßt wurde das Fachpublikum von Martin Dörge, der ein Stutfohlen von Quasi Gold – Frühlingsbote zur Verstärkung mitgebracht hatte.

 

Den Hengstreigen eröffneten die Dreijährigen. An der Hand vorgestellt wurden Caribian Dance (Can Dance – Kaiserwalzer) und FH Crack (FS Cracker Jack – Allbrighton) sowie Shomari (Surprice – Renier) von  Pferdezucht Schulz Pöllwitz und Floris Rubin (Floriscount – Lauries Crusador xx) im Besitz der MVS Pferdezucht. Den Muttervater von FH Crack, den 11-jährigen Allbrighton (Alexander – Benedict) sollte man später noch unter dem Sattel zu sehen bekommen. Gewohnt harmonisch vertraten Isabel Bache und Frederic Wandres die Farben von Bonhomme. Schon auf dem Außenplatz konnte man den beiden beim Aufwärmen der Hengste Don Dynamo (Paintes Black – Jazz) und Fiderdance (Fidertanz – Don Schufro) im Sonnenschein zusehen und sich von der Klasse der Bonhommer Dressurhengste überzeugen.

 

Die springende Fraktion vertraten zunächst der fünfjährige Spitfire Z (Stalypso – Lux Z) vorgestellt von Ferdinand Kahn und der sechzehnjährige Acorado 11 (Acord II – Corrado I). Der Schimmel mit dem auffälligen Gesicht und dem großen Springvermögen wurde gekonnt von Steffen Luther präsentiert. Beide Springtalente hatte die MVS Pferdezucht mitgebracht. Die stellte auch den nächsten Dressurhengst, den neunjährigen Diomedes (Belissimo – Flemmingh) unter Lina Andersson vor.

 

Kaltbluthengst Contador mit Susann Zierold musste seine Zugleistung beweisen. Nachdem er zunächst 10 starke Männer locker weggezogen hatte, tat einem das imposante Rheinisch-Deutsche Kaltblut fast leid, als er sich dem auf 15 Mann und einem Hund verstärkten Gegner geschlagen geben musste. Es war zum Zeitpunkt der Erstellung des Programms der Präsentation noch gar nicht sicher, ob der dreijährige Shomari schon unter dem Sattel vorgestellt werden konnte. Gerade mal vier Wochen unter dem Sattel machte der Rappe seine Sache sehr gut und präsentierte sich gemeinsam mit dem gleichaltrigen Floris Rubin. Die Ehrungen wurden aufgelockert durch die Vorstellung eines bildhübschen Hengstfohlens von Coupie mal Stalypso.

 

Mit respektvoller Bewunderung zollte das Publikum dem schwedischen Ausnahmehengst Briar (Magini – Krocket) Beifall. Der inzwischen 23 Jahre alte siebenmalige schwedische Meister und achtfache Weltcup-Finalist präsentierte sich mit seinem achtjährigen Sohn Aretos (Briar – Noctiurne). Der prachtvolle Dunkelfuchs wurde wiederum von Lina Andersson vorgestellt. Dass auch Vollblüter springen und sich bewegen können, bewies der neunjährige Airman xx (Ituango xx – Surako xx), der von Familie Deparade zur Blutauffrischung der Deutschen Reitponyzucht angeboten wird. Noch besser als beim Freispringchampionat in Neustadt (Dosse) präsentierte sich der Sohn des Ciaco’s Son, der dreijährige Caytano, und bewältigte spielerisch die Sprungreihe. Im Freispringen zeigte auch der gleich alte FS Crack seine Veranlagung.

 

Gespannt war das Publikum auf Ciaco’s Son (Ciacomini – L’ami). Der im Beritt von André Thieme stehende siebenjährige Schimmel wurde blitzsauber und gelassen von Maximilian Wricke über die Hindernisse gesteuert und hinterließ einen optimalen Eindruck. Dass Thieme in Ciaco’s Son sein zukünftiges Springderby-Pferd sieht, glaubt man gerne. Leider nur an der Hand wurde der Vater von Ciaco’s Son, der Schimmelhengst Ciacomini (Carpalo – Cento) präsentiert, der jedoch einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Laura Strehmel präsentierte Dear Max (FH Daydream – Ombrè), mit dem sie die Qualifikation zum Bundeschampionat gewonnen hatte. Die beiden verließen das Bundeschampionat als platzierte Finalisten. Hiernach verabschiedete Moderator Detlef Schwolow die Zuschauer, die zum größten Teil die draußen aufgestellten Tischen zu einem Plausch im Sonnenschein bei Kaffee und Kuchen nutzten, um die Veranstaltung noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

Text und Fotos Hk. Book

 

 

Bild zur Meldung: Maximilian Wricke mit Ciaco's Son

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